Angebotskonfiguration

Die Ange­bots­kon­fi­gu­ra­ti­on ist ein Teil der ver­trieb­li­chen Pro­dukt­kon­fi­gu­ra­ti­on, bei der als Ergeb­nis ein Ange­bots­do­ku­ment für den Kun­den gene­riert wird. Inhalt­lich müs­sen dazu fol­gen­de Auf­ga­ben bear­bei­tet wer­den:

  • tech­nisch kor­rek­te und voll­stän­di­ge Pro­dukt­spe­zi­fi­ka­ti­on (inkl. Auslegung/Berechnung),
  • kauf­män­ni­sche Ange­bots­kal­ku­la­ti­on,
  • Ange­bots­do­ku­ment­er­stel­lung,
  • ggf. tech­ni­sche Doku­men­ta­ti­on,
  • ggf. Pro­dukt­vi­sua­li­sie­rung.

Eine ver­ein­fach­te Vari­an­te der ver­trieb­li­chen Pro­dukt­kon­fi­gu­ra­ti­on ist die Bereit­stel­lung eines Kon­fi­gu­ra­tors für den Kun­den (bspw. im Web), der es ermög­licht eine Anfra­ge an das Unter­neh­men zu stel­len. Als Ergeb­nis wird eine Spe­zi­fi­ka­ti­on mit den Anfor­de­run­gen des Kun­den gene­riert, wel­che an den Ver­trieb geschickt wird. Der Infor­ma­ti­ons­ge­halt der Spe­zi­fi­ka­ti­on ist hier­bei sehr hoch, im Ide­al­fall voll­stän­dig und feh­ler­frei, d. h. die Lösung ist kauf­män­nisch abge­si­chert und tech­nisch rea­li­sier­bar. Die Erstel­lung eines Ange­bo­tes auf Basis einer kon­fi­gu­ra­tor­ge­ne­rier­ten Anfra­ge spart im Ver­trieb viel Zeit, da Rück­fra­gen an den Kun­den deut­lich redu­ziert wer­den.

Ver­knüpft man nun ein sol­ches Anfra­ge­sys­tem mit einem unter­neh­mens­in­ter­nen Ange­bots­kon­fi­gu­ra­tor, erhält man ein durch­gän­gi­ges Sys­tem, bei dem die Spe­zi­fi­ka­ti­on der Anfra­ge direkt in den Kon­fi­gu­ra­tor des Ver­triebs­in­nen­diens­tes gela­den wer­den kann. Die Kon­fi­gu­ra­ti­on wird anschlie­ßend von einem Ver­triebs­mit­ar­bei­ter ver­voll­stän­digt und um ver­trieb­li­che Para­me­ter ergänzt. Zum Ende gene­riert der Ange­bots­kon­fi­gu­ra­tor die Ange­bots­do­ku­men­te, wel­che anschlie­ßend an den Kun­den gesen­det wer­den.

Hier­durch wird der Ver­trieb deut­lich ent­las­tet, da für alle Anfra­gen, die durch das Anfra­ge­sys­tem gene­riert wer­den, die Auf­ga­ben­klä­rung bes­ten­falls voll­stän­dig ent­fällt.